Ein Leistenbruch oder Schenkelbruch beeinträchtigt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern verunsichert auch im Alltag. Viele Patienten aus Wiesloch, Frauenweiler und Baiertal suchen nach einer operativen Lösung, die sie nicht wochenlang außer Gefecht setzt.
In meiner Facharztpraxis in Leimen haben wir uns auf die minimalinvasive Hernienchirurgie spezialisiert. Wir verstehen, dass Sie nach einem Eingriff so schnell wie möglich wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen möchten – sei es der Sport im Verein, die Arbeit oder die Zeit mit der Familie. Unsere modernen OP-Verfahren sind darauf ausgerichtet, das Gewebe maximal zu schonen und eine frühzeitige volle Belastbarkeit zu ermöglichen
BAUCHWANDBRÜCHE
Hernien können an verschiedenen Stellen der Bauchhöhlenbegrenzung auftreten. Besonders häufig entstehen Brucherkrankungen an den natürlichen Schwachstellen des Körpers, wo beispielsweise Muskeln nicht komplett verbunden sind, die Bauchwand besonders dünn ist oder Gefäße durch die Bauchwand verlaufen. Deshalb treten Bauchwandbrüche hauptsächlich in der Leiste, im Bereich des Nabels, in der Oberbauchmitte oder an Narben auf. Durch diese Lücken wölbt sich das Bauchfell mit Inhalt (z. Bsp. Darm) nach außen.
Zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Hernienchirurgie gehören:
LEISTENBRUCH
Leistenbrüche (Leistenhernien) gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland werden pro Jahr mehr als 250.000 Leistenbrüche operiert. Insbesondere Männer sind überdurchschnittlich häufig von einem Leistenbruch betroffen.
Man geht davon aus, dass bei 20% aller Männer im Laufe ihres Lebens ein Leistenbruch auftritt. Das Verhältnis Mann zu Frau ist 9:1.
SCHENKELBRUCH
Diese Form eines Weichteilbruches ist sehr viel häufiger bei Frauen als bei Männern anzutreffen und tritt seitlich der Gefäße in Richtung Oberschenkel auf.
Der Schenkelbruch ist meistens bei Frauen im mittleren bzw. höheren Alter anzutreffen und wird auf eine ansteigende Bindegewebsschwäche zurückgeführt.
Eine Nabelhernie (Nabelbruch) tritt häufig direkt nach der Geburt im Säuglingsalter auf und ist Folge einer noch unvollständigen Ausbildung der Bauchwand am Bauchnabel. Bei Säuglingen kommen Nabelhernien häufig vor, verlaufen meist unkompliziert und sind nicht behandlungsbedürftig. In den ersten 2 Lebensjahren kommt es sogar häufig zu spontanen Rückbildungen, wenn sich durch Zunahme von Bauchmuskeln diese Lücke verschließt.
Bei Erwachsenen handelt es sich meist um erworbene Nabelbrüche. Zugrunde liegt eine Druckerhöhung in der Bauchhöhle. Diese kann verschiedene Ursachen haben: zum Beispiel körperliche Anstrengung und Schwangerschaften. Auch ständiges Pressen bei erschwertem Stuhlgang/Verstopfung kann zu einem Nabelbruch führen.
EPIGASTRISCHER BRUCH
Der Bereich der vorderen Bauchwand, welcher zwischen Nabel und Brustbein liegt, wird Epigastrium genannt, übersetzt bedeutet dies über dem Magen gelegen. Epigastrische Hernien (Bauchdeckenbrüche) sind Gewebsdefekte der vorderen Bauchwand, welche im Bereich einer natürlichen Schwachstelle genau in der Mittellinie zwischen den beiden geraden Bauchmuskeln (Rektusmuskulatur) auftreten. Sie können angeboren sein, bilden sich aber meist erst in späteren Jahren aus.
Durch diese Lücke in der Bauchwand können dann Anteile von Fettgewebe oder Bauchfell als Bruchsack treten, in welchen sich Eingeweide und Teile von Organen aus dem Inneren der Bauchhöhle verlagern können.
Bei Erwachsenen handelt es sich meist um erworbene epigastrische Hernien. Zugrunde liegt auch hier eine Druckerhöhung in der Bauchhöhle, z.Bsp. große Anstrengungen (schweres Heben!) oder aber in höherem Lebensalter durch nachlassende Bindgewebsfestigkeit.
NARBENBRUCH
Ein Narbenbruch ist ein Defekt in der vorderen Bauchwand, welcher nach einem vorangegangenen Eingriff entsteht, also sekundär als Folge eines Eingriffes in der Bauchhöhle. Entsprechend ist er im Bereich der alten Narbe lokalisiert. Fast jeder fünfte Patient kann nach einem Baucheingriff einen solchen Defekt mit Vorwölbung entwickeln.
In der modernen Hernienchirurgie ist die offene Operation oft nur noch zweite Wahl. Für unsere Patienten aus Wiesloch setzen wir auf die Vorteile der Schlüsselloch-Technik:
Sofortige Stabilität: Durch das Einbringen feinster Kunststoffnetze ist der Bruch oft schon kurz nach der OP mechanisch belastbar.
Minimales Trauma: Nur kleinste Schnitte im Bereich des Nabels und Unterbauchs.
Kein langes Hebeverbot: Im Gegensatz zu alten Methoden können Sie meist deutlich früher wieder leicht sportlich aktiv sein.
Wiesloch liegt geografisch ideal zu unserer Praxis. Viele Patienten schätzen die unkomplizierte Anfahrt:
Anfahrt: Über die L594 (ehem. B3) sind Sie in ca. 10–12 Minuten bei uns.
Parken: Direkt vor der Praxis stehen Ihnen ausreichend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung – stressfrei und ohne Zeitverlust.
Versorgung aus einer Hand: Von der ersten Ultraschall-Diagnostik über die OP bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich.
Vermeiden Sie Komplikationen durch langes Abwarten.
Facharzt-Kompetenz für die Region Wiesloch & Walldorf
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